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Tollwut (1981)

BRD 1981, Regie: Ilse Hofmann
Spielfilm, 102 Minuten, Farbe
FSK ab 0, Altersempfehlung ab 10 Jahre

Olli und Micki, zwei 13jährige Jungen, wohnen nebeneinander in einer Reihenhaussiedlung und sind dick befreundet. Manchmal könnte man auch das Gegenteil annehmen, denn sie streiten sich oft, daß die Fetzen fliegen. Doch der Schein trügt: im Grunde lieben und brauchen sie sich sehr.

In der Siedlung spielen Äußerlichkeiten eine große Rolle. Die Eltern von Micki sind wohlhabend, was man ihrem luxuriösen Haus und ihrem schicken Auto deutlich ansieht. Die von Olli haben zu krebsen, kommen mit ihren drei Kindern kaum über die Runden und werden von den Schulden für das Haus schier erdrückt. Neidisch schauen sie zu den "reichen" Nachbarn hinüber. Nach dem Motto "Was die können, können wird schon lange" geraten sie immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten.

Als eines Tages die Siedlung zum Tollwut-Sperrbezirk erklärt wird, kommt es zu einer Katastrophe: Ollis Vater erwischt den frei herumlaufenden Hund der Nachbarn mal wieder auf seinem Grundstück, als er gerade bellend am Kinderwagen hochspringt. Da brennt bei ihm die Sicherung durch. Er holt sein Kleinkalibergewehr und schießt den Hund nieder. Beim Handgemenge mit seiner inzwischen herbeigeeilten Frau löst sich ein Schuß und trifft Micki ins Bein.

Was dann passiert, geht alles sehr schnell: Ollis Vater wird von der Polizei abgeholt, die Mutter mit einem Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus gebracht und die kleinen Geschwister erst mal in ein Heim gesteckt. Als auch Olli von einer Sozialarbeiterin abgeholt werden soll, sieht er rot und bedroht die Frau mit einem Taschenmesser.