Deutschland 1999, Regie: Hayo Freitag Animationsfilm, 80 Minuten, Farbe FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre Die Mitwirkenden sind wohl allen bekannt: Ein mutiger Held mit dickem Bauch und vielen -erdichteten- Geschichten, sein treuer Freund mit manchen Denkverzögerungen und natürlich die drei Kinder, eines gelb, eines rosa und eines grün. Es begegnet uns allerdings noch ein weiterer Mitwirkender, ein ziemlich fieser Schurke namens Professor Dr. Feinfinger. Der ehemalige Sandkastenfreund von Käpt'n Blaubär will sich an ihm rächen, weil Blaubär die Welteroberungspläne von Feiniger zunichte gemacht hat. Der verrückte Professor und ziemlich geniale Verbrecher entführt die drei Bärchen. Käpt'n Blaubär muß schnell und klug handeln, denn Feinfingers Plan ist es, Blaubärs Enkel zu Superschurken auszubilden um mit ihnen gemeinsam die Welt zu erobern. Und was hat Feinfinger nicht alles für Gemeinheiten auf Lager um es Käpt'n Blaubär und Hein Blöd schier unmöglich zu machen die drei Bärchen zu befreien: Krokodil-Piraten auf einem monströsen Schiff, Wellenzwerge und schließlich ein aktiver Vulkan in den hinein die beiden versenkt werden. Sollte das Böse am Ende wirklich gesiegt haben? Produktionsnotizen Nach mehrmaliger Überarbeitung des Drehbuchs durch Walter Moers und Regisseur Hayo Freitag, wurde im Oktober 1998 das Team zusammengestellt, das die spannende Aufgabe hatte, dem Film Leben einzuhauchen. Nach dem Storyboard stellte Hayo Freitag im Dezember 1998 die "Leica Reel" zusammen, die verfilmte und bereits vertonte Version der Storyboards. Im Januar/Februar begann die Vorbereitungen für die Produktionsphase. Für das Trackread wurde die Sprache der Trickfiguren in Laute aufgeteilt und die Lippenstellungen definiert. Drehpläne wurden geschrieben, Regieanweisungen für die Animationen erstellt. Danach fand das Key Posing statt, in dem die Posen, Körperhaltungen und -bewegungen festgelegt wurden. Parallel zu Erstellen der Hintergründe wurden die Animationen gezeichnet und direkt zum Scannen weitergeleitet. Alle Bilder des Films, alle Hintergründe etc. wurden eingescannt und digital im Rechner zusammengestellt. Bis zum Oktober 1999 wurde in Hamburg und in den Trickompany-Niederlassungen in Köln und Berlin emsig am Painting, Compositing und an der Postproduction gearbeitet.
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