Newsletter


Empfange HTML?

facebook-button-30

Hinweis
  • Verwendung von Cookies

    Diese Website verwendet Cookies zur Regelung der Authentifizierung von Besuchern, Navigation und weiterer Funktionen. Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren ohne die Cookies abzustellen, stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.

Die Stadtpiraten (1985)

BRD 1985, Regie: Rolf Silber
Spielfilm, 60 Minuten, Farbe
FSK ab 0, Altersempfehlung ab 8 Jahre

Auf dem Flughafen verschwindet ein Koffer mit supergeheimen Inhalt und landet in den Händen von Monster, Schnulli, Chips, Püppi und Bazille, Püppis nervigen kleinen Bruder. Das sind nämlich die "Stadtpiraten", die gerade wieder einmal alles langweilig finden.

Da kommt der gegeimnisvolle Koffer genau richtig, zumal alle Versuche das Ding zu "knacken" nicht klappen. Aber so richtig abenteuerlich wird es erst, als der Besitzer des Koffers den Kinder auf den Fersen ist und eine wilde Verfolgungsjagd durch Berlin beginnt.


Produktionsnotizen

Mit Ausnahme von Julia Marinek, die u. a. schon in Flussfahrt mit Huhn mitgespielt hatte, brachten die anderen Kinder keinerlei Schauspielerfahrung mit. Dem Regisseur und Drehbuchautoren Rolf Silber war es wichtig, wenigstens ein Kind mit Erfahrung dabei zu haben. Die anderen Kinder fand er einerseits durch einen Aufruf über den Rundfunk, andererseits, indem er als "Lehrerreferendar" in verschiedenen Schulen am Unterricht teilgenommen und die Kinder beobachtet hatte.

So entdeckte er die beiden Jungen, die "Monster" und "Bazille" darstellen sollten. Über den Rundfunk trafen dann ca. 100 Kinder ein. Zunächst einmal wurden sie interviewt. Dabei ging es darum zu sehen, wie die Kinder reagieren, ob sie sich schnell einschüchtern lassen, wie sie sprechen, sich bewegen etc. Daraufhin wurde eine Vorauswahl getroffen und Probeaufnahmen gemacht. Gearbeitet wurde mit einem festen Drehbuch, wobei die Kinder durchaus die Möglichkeit hatten einzugreifen.

Der kleine "Bazille" z. B. ließ sich nur unter Protest Passagen aus seinem eigenen Text streichen. Oft genug meinten die Kinder jedoch, daß "man dies hier nun wirklich anders sagt". Natürlich hat den Kindern die Arbeit auch Spaß gemacht, was z. B. in der Szene "Kuchen backen für den Colonel", die übrigens improvisiert wurde, besonders deutlich zu sehen ist.

Nach kurzer Zeit hatten die Kinder die Strukturen der Gruppe im Film auch in ihrer Freizeit übernommen. Die Profischauspieler und die Kinder verstanden sich während der Dreharbeiten bestens. Besonders Ron Williams kam mit den Kindern gut klar. Gedreht wurde in einem festen Zeitplan von 23 Tagen Ende Oktober 1985.