Der Himmel hat vier Ecken (2011) |
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Joschi (13) zieht mit seinem Vater um: vom Hamburger Nobelviertel in eine alte Mietskaserne mit tristem Hinterhof. Als Joschi die Kartons in die neue Wohnung trägt, stellt ihm der gleichaltrige Niko ein Bein und in der Schule prügelt er sich mit ihm. Danach werden die beiden allerdings Freunde und Niko stellt Joschi voller Stolz seine große Schwester vor, die Profi-Boxerin werden will. Joschi interessiert sich aber mehr für Jessi, die heimlich Ballett tanzt und von der Niko behauptet, sie sei seine Freundin.
Joschi geht zurück, steht zu seinem Vater, seinen Gefühlen und hilft seinem Freund Niko aus der Klemme. Denn Niko will verhindern, dass seine große Schwester sich auf krumme Geschäfte einlässt. Ein gelungener Film über Stimmungen und Gefühle der Pubertät. Die Geschichte läuft an manchen Stellen vielleicht etwas zu glatt und wirkt auch ein wenig überladen. Dennoch: Die Darsteller und ihre Spielfreude überzeugen. Ein gefühlvoller Film über das Heranwachsen und darüber, dass Vampire manchmal auch die Kinoleinwand verlassen und auf Hinterhöfen spazieren gehen. Offizielle Filmwebsite: der-himmel-hat-vier-ecken.de Anja Flade AuszeichnungKinderfilmpreis beim Augsburger Kinderfilmfest 2011 |
Deutschland 2011
Als ob das alles nicht schon kompliziert genug wäre, erfährt Joschi, dass sein Vater gar nicht als Journalist arbeitet, sondern Zeitungen austrägt. Als Joschi bei seiner Mutter auftaucht, freut sie sich, hat aber wie immer wenig Zeit, weil sie arbeiten muss. Joschi erkennt, dass sein Vater vielleicht nicht den tollsten Job hat, aber dass er immer für ihn da war.