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Clara und das Geheimnis der Bären

Clara und das Geheimnis der Bären | farbfilm VerleihDeutschland, Schweiz 2012
Regie: Tobias Ineichen
Buch: Jan Poldervaart nach einem Kinderbuch von Marian van der Heiden
Verleih: farbfilm Verleih
Mysterienfilm, Abenteuerfilm
90 Minuten
FSK ab 6, empfohlen ab 9 Jahre
ab 6. Juni 2013 im Kino

Die 13-jährige Clara lebt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf einem Hof mitten in den Schweizer Alpen. Sie ist ein sehr naturverbundenes Mädchen, das Dinge spürt und sieht, die andere nicht wahrnehmen. Außer ihrem besten Freund Thomas glauben deshalb die meisten Leute im Dorf, dass Clara ein bisschen spinnt. Als sie eines Tages ein Bärenjunges beobachtet, beginnt sie, sich mit der Geschichte der Bären in der Umgebung auseinander zu setzen und stößt auf eine alte Sage um eine geheimnisvolle Bärenfrau. Kurz darauf gräbt Claras Stiefvater bei Arbeiten auf dem Hof einen 200 Jahre alten Mädchenschuh aus. Der Schuh fasziniert Clara und bringt sie in Verbindung mit Susanna, die damals im gleichen Haus gelebt hat wie Clara heute. Das Mädchen aus der Vergangenheit hat große Sorgen. Ihr Vater hat ein Bärenjunges gefangen und die Bärenmutter hat Haus und Hof verflucht. Und auch jetzt scheint noch ein Unheil über dem Hof zu liegen: Unwetter richten großen Schaden an und die Bienenstöcke der Mutter werden zerstört. Gemeinsam mit Susanna und Thomas versucht Clara, die aus den Fugen geratene Welt wieder ins Lot zu bringen und Mensch und Natur miteinander zu versöhnen.

Ein großes Plus des Filmes sind die großartigen Landschaftsaufnahmen der Bündner Alpen und die schönen Tierbilder. Sie machen Clara und das Geheimnis der Bären wirklich zu einem Kino-Erlebnis und verdeutlichen, dass wir Menschen ein Teil der Natur, ein Teil eines großen Ganzen sind. Der Film verbindet realen Familienalltag mit den erlebten Fanasiewelten von Clara. Wie es sich für einen Mysteriefilm gehört, sind einige Szenen, in denen die Geister der Vergangeheit beschworen werden, unheimlich, jedoch stehen immer die Hauptfiguren und ihre Emotionen im Vordergrund. Regisseur Tobias Ineichen erreicht damit - damit auch ohne hektische Schnitte und Effekte - subtile Spannung.

Autorin: Sabine Genz