USA 1994, George Miller Spielfilm, 90 Minuten, Farbe, FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre Harry Whitney, Hafenmeister in Rockport, einem kleinen Fischernest an der amerikanischen Ostküste, zögert keine Sekunde: Auf der Stelle nimmt er den kleinen Seehund, der offensichtlich seine Mutter verloren hat, mit zu sich nach Hause - und versteckt ihn in der Scheune, um ihn wieder aufzupeppeln. Aber so einer Familie wie der seinen bleibt ein Seehund in der Scheune natürlich nicht lange verborgen. Während Tochter Toni sich sogleich in den neuen Mitbewohner verguckt, befürchtet seine Frau zusätzliche Konflikte mit den Fischern am Ort. Denn die machen Robben für zerbissene Netze und geringe Fangerfolge verantwortlich und wollen deshalb schon längst jeden Seehund abknallen, der ihnen vor den Bug ihrer Fischerboote kommt. Wie kaum anders zu erwarten, setzen Harry und Toni sich durch. Das Seehundbaby wird adoptiert und hört fortan auf den Namen André. Langsam zu Kräften gekommen amüsiert der neue Mitbewohner seine "Familie" durch allerhand Kunststücke und merkwürdige Angewohnheiten. Doch der Ärger läßt nicht lange auf sich warten. Einer der Fischer hetzt den Whitneys die Behörden auf den Hals, und der in freier Natur kaum überlebensfähige Seehund muß auf amtliches Geheiß zurück ins Meer. Doch André ist cleverer als gedacht und kehrt schnurstracks "nach Hause" zurück. Und natürlich bleiben neue Probleme und Streitereien nicht aus ... André spielt in den sechziger Jahren und basiert auf einer wahren Geschichte.
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