Polen, Dänemark, Frankreich 1989, Regie: Maciej Dejczer Spielfilm, 88 Minuten, Farbe FSK: ab 6, Altersempfehlung ab 12 Jahre Die Verfilmung eines authentischen Falles, der sich 1985 ereignet hat. Als der Vater des 15jährigen Grcés und seines jüngeren Bruders Jedrek aus politischen Gründen seinen Beruf als Geschichtslehrer verliert, gerät die Familie Kwiatkowski in große finanzielle Not. Durch Schwarzarbeit versuchen sie sich über Wasser zu halten. Einzige Hoffnung für die beiden Jungen ist die Aussicht, irgendwann in den Westen auswandern zu können. Von dort aus wollen sie die Eltern unterstützen. Elka, die Freundin von Grcés, ist ebenfalls mit dabei. Ihr Plan ist, sich unter einem LKW zu verstecken und als blinde Passagiere die Grenze in den Westen zu überqueren. Elka müssen sie nach einem Motorradunfall verletzt zurücklassen. Aber die beiden Jungen schaffen es. Sie gelangen nach Dänemark, wo sie in einem Flüchtlingslager untergebracht werden. Von einer aus Polen emigrierten Journalistin erhalten die Jungen, die inzwischen um Asyl gebeten haben, Unterstützung. Den Eltern in Polen ist inzwischen das Sorgerecht für ihre Kinder abgesprochen worden, da sich die Mutter geweigert hat, ein offizielles Auslieferungsbegehren zu unterstützen. Ein Film über zwei Jugendliche, die zeigen, wie stark ihre Generation ist und das es immer eine Lösung gibt - geben kann.
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